Arten von Aktienfonds und deren Vor- und Nachteile

Home SparenArten von Aktienfonds und deren Vor- und Nachteile

Arten von Aktienfonds und deren Vor- und Nachteile

No Comments

Warum der #ETF die beste Art #Fonds für meine #Geldanlage ist
Click To Tweet

Was gibt es überhaupt für Aktienfonds? Wo liegen die Unterschiede von aktivem und passivem Management und welches ist der beste Weg für Deine Anlage?

Transkript: Arten von Fonds

Hallo zusammen, hier ist wieder Alexander von KLAR+ Privaten Finanzen Ganz Einfach. Heute mit einem Videoblog zum Thema Fonds bzw. Welche Arten von Fonds gibt es, was sind die Vor- und Nachteile, welche Kosten sind damit verbunden und welcher Fonds ist für Dich der richtige. Genau das sage ich Dir am Ende des Videos.

Lass uns erst mal ganz kurz auf die Systematik gucken. Ganz grundsätzlich gefragt, was ist ein Fonds? Ein Fonds ist eine Kombination von Einzelwerten. Also, in jedem Fonds stecken immer verschiedene Einzelwerte drin. Und was das für Einzelwerte sind, dass entscheidet sich darüber, was für eine Art von Fonds das ist. Denn es gibt ja verschiedene. Wenn wir von Fonds sprechen, meinen wir meistens einen Aktienfonds. D.h. die verschiedenen Anteile sind alles Aktien. Das muss nicht so sein, es gibt auch Immobilienfonds, Rentenfonds usw. Man kann den Fondszweck aber auch näher spezifizieren, man kann noch genauer werden, in was für Aktien man hier integriert. Z.B. kann man sagen, ich möchte nur Aktien aus Deutschland haben, dann sind das hier natürlich alles nur deutsche Aktien. Wobei man auch sagen könnte, es sollen Aktien aus einer bestimmten Branche sein, aus einer anderen Region in der Welt, die Unternehmen müssen eine bestimmte Größe haben – all das ist machbar. Wenn wir jetzt davon aus gehen, dass das ein Aktienfonds aus Deutschland ist, dann könnte das hier z.B. die Allianz sein und das hier BASF.

Wie viel jetzt in Allianz oder BASF investiert wird, da gibt es zwei Arten, dass zu entscheiden. Die eine Variante ist das aktive Management. Und mit aktive meine ich, dass es da jemanden gibt der entscheidet, so viel wird jetzt da in dem Wert investiert und so viel in einem anderen Wert. Wenn er davon ausgeht, dass die Allianz nächstes Jahr steigt, wird dort mehr investiert als in die BASF. Das ist das aktive Management und das kostet Geld, weil es muss ja jemanden geben, der das entscheidet, und der nimmt sich erfahrungsgemäß so 1,5% des Fondsguthabens aus dem Fonds raus. Will heißen, Dein Fonds macht also 6%, die Werte hier haben sich mit 6% entwickelt, Du bekommst aber nur 4,5% weil sich das Fondsmanagement eben 1,5% abzieht. Einen zweiten Kostenblock gibt es auch noch und zwar ist das der Ausgabeaufschlag. Üblicherweise werden bei Investition ein Prozentsatz abgezogen, bei Aktien sind das meist 5%. Wenn Du 100 € investierst in diesen Aktienfonds, werden nur 95€ tatsächlich angelegt. Das ist die Variante des aktiven Managements wo jemand entscheidet und dafür bezahlt wird.

Es gibt die zweite Variante: das ist die Variante des passiven Management. Was bedeutet jetzt passiv? Das bedeutet, dass hier keine aktiven Entscheidungen getroffen werden, sondern dass sich das Fondsmanagement an einem Index orientiert oder einem anderen Wert. Meistens ist es ein Index, in Deutschland könnte das z.B. der DAX sein. D.h. der Fonds bildet einfach nur die Zusammensetzung der Aktien die sich im DAX befinden ab. Das ist eben einfach, deswegen kostet das auch viel weniger, nämlich 0,2-0,4%. Und einen Ausgabenaufschlag gibt es an der Stelle auch nicht.

Jetzt ist die Frage, was ist denn besser, aktives oder passives Management. Aktiv hört sich erstmal toll an, tatsächlich ist es aber so das statistisch die passiv gemanagten Fonds besser sind. Will heißen der Kostenblock ist größer als der Vorteil des Managements oder andersherum, die Manager sind ihr Geld nicht Wert, um es kurz zu sagen. Nur dass die hier die Entscheidungen treffen, führt leider nicht dazu, dass sie eine bessere Performance erreichen. Mit der passiven Variante fährst Du also besser und da kommt das Thema ETF ins Spiel, Exchange Traded Funds, denn ETFs  sind genau diese Anlageform. Deswegen solltest Du Dir diese Abkürzung schon mal merken.

Das ist eine Unterscheidung auf der Basis des einzelnen Fonds, aber es gibt ja noch viele andere Formen von Fonds, z.B. Dachfonds. Dachfonds setzen sich aus verschiedenen Fonds zusammen. Hier haben wir unseren Fonds  1, sagen wir mal, Fonds 2, und Fonds 3 usw. Ein Dachfonds hat meistens auch eine Investmentausrichtung, z.B. könnte es Aktien Deutschland sein. Er diversifiziert dann über verschiedene Fondsgesellschaften, verschiedene Fonds, d.h. im Grunde wird das Investment, die verschiedenen Einzelwerte, in die Du investierst, noch weiter diversifziert. Und der Dachfonds kann sich auch über verschiedenen Investmentgesellschaften erstrecken, d.h. hier holst Du Dir mehr Erfahrung mit an Board. Hier wieder der Effekt, klar, es gibt jemanden, der das steuert, der die Entscheidungen trifft und der dann auch eine Gebühr nimmt von 0,5% im Schnitt. Es gibt jetzt hier Verrechnungen, das bei einem  Dachfonds dieses Fondsmanagement plötzlich Rabatte gewährt, nichtsdestotrotz, es ist ein zusätzlicher Kostenblock

und diesen zusätzlichen Kostenblock den gibt es auch bei einer Vermögensverwaltung.  Vermögensverwaltungen können sich von Dachfonds bedienen, von Einzelfonds bedienen, sie gehen aber vor allem auch in andere Assetklassen. Will heissen, Immobilienfonds z.b, Renten, also festverzinsliche Wertpapiere, oder auch Rohstoffe. All das kann in einer Vermögensverwaltung kombiniert werden. Und dadurch, dass hier wieder Umschichtungen stattfinden muss das jemand entscheiden und das ist wieder jemand, der 0,5-1% Gehalt haben will. So dass wir insgesamt bei einer Vermögensverwaltung auf Basis eines aktiven Managements zu Kosten von 2-2,5% kommen. Und das ist einfach so viel, das die Entscheidungen einfach nicht gut genug sind, um das wieder rauszureißen und  das führt halt einfach dazu, dass Du mit einer Vermögensverwaltung weniger Rendite machen wirst als mit einem kostengünstigen ETF.

Und das ist genau die Empfehlung von der ich sprach: Diese Entschiedungen hier, auf Vermögensverwaltungsebene, die kannst Du selber treffen. Das ist eigentlich sehr einfach, wenn man es langfristig anlegt. Da gibt es mittlerweile auch genügend Informationsqellen zu, z.B. unsere Website, www.klarplus.de, informier dich drüber, da geben wir Tipps. Aber es gibt auch viele andere unabhängige Blogger, unabhängige Quellen, die Dir da weiterhelfen können. Und dann such Dir die besten ETFs dazu, die kostengünstig anlegen, so dass Du dann langfristig die beste Rendite für deien Anlage haben wirst.

So viel zum Thema Fonds, so viel zum Thema was du auswählen sollst. Ich hoffe, es hat Dir gefallen und es hat Dir geholfen. Wenn ja, dann schreibst unters Video, Follow uns auf Faceboock und abonnier unseren YouTube Kanal und dann sehen wir uns beim nächsten Video. Bis dann.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *