Bauboom: Der Staat kassiert mit

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Bauboom: Der Staat kassiert mit

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Die eigene Immobilie ist bei vielen Deutschen der größte Baustein der privaten Altersvorsorge. In den vergangenen Jahren sind die Kreditkosten für deren Finanzierung immer weiter gesunken. Gleichzeitig steigt jedoch ein anderer Kostenfaktor rasant: Länder, Kommunen, Makler und Notare kassieren inzwischen teilweise zehn Prozent und mehr vom gesamten Kaufpreis.

Wie stark der Staat Bauherren und Käufern von Immobilien inzwischen in die Tasche greift, hat das Handelsblatt gestern schön zusammengefasst. Seit neun Jahren können die Bundesländer zum Beispiel selbst festlegen, wie hoch die Grunderwerbssteuer bei ihnen ist – und haben dieses Privileg fast alle genutzt. Teilweise hat sich der Steuersatz in der kurzen Zeit beinahe verdoppelt.

Dazu kommen die Kommunen, die nach dem Kauf zuschlagen. Die Grundsteuer muss regelmäßig gezahlt werden und ist für Städte und Kommunen ein berechenbares Einkommen. So einfach zieht es sich schließlich nicht aus dem eigenen Haus oder der eigenen Wohnung aus, auch dann, wenn das etwas mehr kostet.

Diese Beispiele zeigen, dass man sich nicht nur Gedanken über Finanzierung und Wohnort machen sollte, bevor man eine Immobilie kauft. Auch die Steuergesetze am jeweiligen Standort spielen eine große Rolle. Für jede Absicherung, Finanzierung und jeden Kauf-Vorgang gibt es oft unterschiedliche Regelungen, die alle zusammen spielen. Eine gute Planung sollte unter anderem darauf abzielen, hier die beste Kombination herauszufinden.

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