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BANKEN SCHLIESSEN – KLAR+ GEHT AN DEN START

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In diesem Jahr geht es Knall auf Fall. Deutsche Bank, Hypovereinsbank, viele Sparkassen und jetzt auch noch die Volks- und Raiffeisenbanken: In diesem Jahr wurden in Deutschland so viele Bankfilialen geschlossen oder ihre Schließung angekündigt, wie noch nie zuvor. Schon von 2004 bis 2014 ist deren Zahl von 45.000 um fast ein Viertel auf 35.000 zusammen geschrumpft, sagt die Bundesbank. Besonders die Volksbanken wollen jetzt noch einen drauf setzen und kündigen an, von ihren gut 12.500 Filialen in den nächsten drei Jahren bis zu 2.500 zu schließen. Das berichtet unter anderem die Welt.

Wohin das gesparte Geld fließt, ist klar: das Online-Geschäft. Von ihren rund 30 Mio. Girokonten, so berichten die Volksbanken, seien erst rund die Hälfte überhaupt für’s Online-Banking freigeschaltet. Das soll sich ändern, und gleichzeitig die Zahl der Kunden steigen, die vom Handy aus auf ihr Konto zugreifen.

Für junge und online-affine Kunden ist das gar nicht mal so tragisch. Sie erledigen ihre Standard-Bankgeschäfte ohnehin längst vom Handy oder PC aus. Doch auch für die entstehen Versorgungslücken. Insbesondere dann, wenn es um umfassende Beratung, aber auch um eine etwas besser organisierte Geldanlage geht.

KLAR+ ist einer der Anbieter, der diesem Mangel entgegen wirken möchte. Und gleichzeitig einige Schwächen des alten Systems behebt. Seit heute ist die erste Version unserer App im Appstore verfügbar – und das bis auf weiteres sogar kostenfrei!

In der ersten Version haben wir alle Module freigeschaltet, die sich mit dem Thema „Sparen“ befassen: ob mit regelmäßigem Beitrag, per einmalige Investition oder für die Altersvorsorge – hier findet Ihr für jede Situation den richtigen Sparvertrag. Im Anschluss könnt Ihr Euch direkt mit einem unserer Partner in Verbindung setzen und den Vertrag abschließen, der am besten zu Eurer Situation passt. Was wir dabei jedoch anders machen als die Banken: Wir nehmen keine Provisionen. Unsere Vergütung hängt an keiner Stelle davon ab, welche Produkte wir Euch empfehlen. Das macht uns wirklich unabhängig.

Ladet Euch einfach die App auf Euer iPad und probiert aus, wie die Finanzplanung von Morgen aussehen kann. Wir freuen uns auf Feedback, Anregungen, Kritik. Und können Euch versprechen, dass dies nur der erste Schritt von vielen sein wird. So viele, bis Geld verwalten endlich Spaß macht. Wir freuen uns auf Euer Feedback.

UNTERNEHMEN GEWINNEN – ANLEGER AUCH

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Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) meldet in diesem Jahr einen Rekord: Laut ihrer aktuellen Dividendenstudie schütten die deutschen Unternehmen so viel Geld an ihre Aktionäre aus, wie nie zuvor. Etwas übersichtlicher erklärt das zum Beispiel auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Von hohen Dividenden profitiert vor allem, wer die entsprechenden Aktien schon eine Weile hält. Denn wenn ein Unternehmen sich entscheidet, eine Dividende zu zahlen, dann heißt das nichts anderes, als dass es einen Teil seines Gewinns nicht behält, sondern an seine Besitzer verteilt. Und im Falle einer Aktiengesellschaft sind das eben die Aktionäre. Welche Aktiengesellschaften wann eine Dividende ausschütten und wie hoch sie wahrscheinlich ausfällt, fasst zum Beispiel das Vergleichsportal OnVista in seinem Dividendenkalender zusammen.

Wer jetzt denkt, er kauft einfach kurz vor der Ausschüttung die Aktie, streicht die Dividende ein und verkauft dann wieder, könnte allerdings enttäuscht werden. Die Dividende wird schließlich aus dem Gewinn des Unternehmens entnommen, und der war vorher im Aktienpreis enthalten. So gesehen wird der Unternehmenswert also zum Zeitpunkt der Ausschüttung um den Dividendenwert geschmälert – und das spiegelt sich normalerweise auch in den Aktienkursen wider.

Trotzdem kann es sich insbesondere für langfristig orientierte Anleger lohnen, speziell Ausschau nach Aktien zu halten, die hohe Dividenden auszahlen. Wichtig ist, dass die Auszahlungen einigermaßen regelmäßig sind und nicht von Jahr zu Jahr extrem schwanken. Dann erhält man neben der Hoffnung auf einen Kursgewinn noch eine nette jährliche Zusatzrendite. Gerade in Zeiten faktischer Nullzinsen am Geldmarkt eine interessante Alternative.

Bauboom: Der Staat kassiert mit

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Die eigene Immobilie ist bei vielen Deutschen der größte Baustein der privaten Altersvorsorge. In den vergangenen Jahren sind die Kreditkosten für deren Finanzierung immer weiter gesunken. Gleichzeitig steigt jedoch ein anderer Kostenfaktor rasant: Länder, Kommunen, Makler und Notare kassieren inzwischen teilweise zehn Prozent und mehr vom gesamten Kaufpreis.

Wie stark der Staat Bauherren und Käufern von Immobilien inzwischen in die Tasche greift, hat das Handelsblatt gestern schön zusammengefasst. Seit neun Jahren können die Bundesländer zum Beispiel selbst festlegen, wie hoch die Grunderwerbssteuer bei ihnen ist – und haben dieses Privileg fast alle genutzt. Teilweise hat sich der Steuersatz in der kurzen Zeit beinahe verdoppelt.

Dazu kommen die Kommunen, die nach dem Kauf zuschlagen. Die Grundsteuer muss regelmäßig gezahlt werden und ist für Städte und Kommunen ein berechenbares Einkommen. So einfach zieht es sich schließlich nicht aus dem eigenen Haus oder der eigenen Wohnung aus, auch dann, wenn das etwas mehr kostet.

Diese Beispiele zeigen, dass man sich nicht nur Gedanken über Finanzierung und Wohnort machen sollte, bevor man eine Immobilie kauft. Auch die Steuergesetze am jeweiligen Standort spielen eine große Rolle. Für jede Absicherung, Finanzierung und jeden Kauf-Vorgang gibt es oft unterschiedliche Regelungen, die alle zusammen spielen. Eine gute Planung sollte unter anderem darauf abzielen, hier die beste Kombination herauszufinden.

WAS “QUANTITATIVE EASING” FÜR SPARER BEDEUTET

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Im März geht es los. Dann startet die Europäische Zentralbank (EZB) das größte Kaufprogramm für Euro-Staatsanleihen in der Geschichte des Kontinents. Für einfache Geldanlagen wie Sparbücher oder Tagesgeldkonten bedeutet das den endgültigen Todesstoß.

Das Wortungetüm “Quantitative Easing” (QE) steht für eine Aktion der Zentralbanken, die früher als absolut letzter Stohhalm der Geldpolitik, bei einigen Geldpolitikern und Ökonomen gar als Tabu galt. Inzwischen ist die EZB eine der letzten Zentralbanken, die zu diesem Mittel greift.

Vereinfacht gesagt kontrolliert die EZB, wie viele Euros im Umlauf sind, indem sie die durchschnittlichen Zinsen erhöht oder senkt, die es in der Eurozone für Geldanlagen gibt bzw. die für Kredite bezahlt werden. Bei niedrigen Zinsen ist der Anreiz hoch, Kredite aufzunehmen und niedrig, Geld anzulegen – die Geldmenge vermehrt sich, Produkte werden teurer.

Theorie und Praxis

So weit die Theorie. In der Praxis sind die Zinsen schon jetzt extrem niedrig, trotzdem lag die jährliche Teuerungsrate in Deutschland im Dezember bei gerade einmal 0,2 Prozent. Das Ziel der Währungshüter ist eigentlich eine Zahl unter, aber in der Nähe von 2,0 Prozent – also eine etwa zehnmal so hohe Rate.

Weil sie die Zinsen kaum noch senken kann, greift die Europäische Zentralbank jetzt zu QE. Das bedeutet, dass sie ab März jeden Monat für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen kauft. Bis Ende September 2016 will sie so mehr als 1,1 Billionen Euro für europäische Staatsanleihen ausgeben.

Der Effekt, so hoffen die EZB-Verantwortlichen: Die Zinsen auf Staatsanleihen sinken noch weiter, das verfügbare Bargeld steigt, die Inflation ebenso. Ob das aktuelle Programm dazu ausreicht, wirdkontrovers diskutiert.

Fest steht aber: Wenn die Zinsen noch weiter sinken und gleichzeitig die Inflation wieder steigt, ist das gute alte Sparbuch endgültig zur Geldvernichtungs-Maschine geworden. Schon heute liegen die durchschnittlichen Zinsen für solche Produkte unter einem Prozent. Wenn sie weiter sinken und gleichzeitig die durchschnittliche Teuerungsrte wieder auf mehr als ein Prozent steigt, kann sich ja jeder selbst ausrechnen, wie viel vom eigenen Geld nach Abzug der Inflation übrig bleibt – nämlich weniger als vorher. Höchste Zeit, über Alternativen nachzudenken.

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