EU SENKT KREDITKARTEN-GEBÜHREN – UND MACHT SIE DESHALB VIELLEICHT TEURER

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EU SENKT KREDITKARTEN-GEBÜHREN – UND MACHT SIE DESHALB VIELLEICHT TEURER

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Eigentlich soll der EU-Beschluss zu Kreditkarten es billiger machen, mit die beliebten Zahlungsmittel einzusetzen. Frühestens ab September werden die Kosten pro Transaktion stärker gedeckelt, die die Kreditkarten-Unternehmen von den Einzelhändlern verlangen können, wo ihre Karten eingesetzt werden. Für Endverbraucher heißt das aber nicht unbedingt günstigere Preise, sondern eventuell sogar höhere. Warum das so ist, erklärt unter anderem N24 in einem kompakten Überblick.

Die geplanten Limits liegen bei 0,3 Prozent der gezahlten Summe für Kreditkarten und 0,2 Prozent bei Debitkarten, zu denen zum Beispiel auch EC-Karten gehören. Das liegt deutlich unter den Werten, die bisher üblich sind. In Deutschland liegt das Limit bei Kreditkarten-Zahlungen zum Beispiel bei stolzen 1,8 Prozent.

Trotzdem muss es künftig für Verbraucher trotzdem nicht günstiger werden. Denn die Gebühren, um die es hier geht, zahlt der Verkäufer. Zwar sagen zum Beispiel Verbraucherschützer, dass die Händler das gesparte Geld durch niedrigere Preise an ihre Kunden weiter geben, sicher ist das aber nicht. Außerdem könnte es an ganz anderer Stelle plötzlich teurer werden. Denn die Kreditkarten-Firmen bekommen durch die neue Regelung definitiv weniger Geld. Und die haben noch eine ganz andere Möglichkeit, diese Verluste zumindest teilweise wieder auszugleichen: Bei der Jahresgebühr, die sie von ihren Kunden verlangen.

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