INDEXFONDS: WAS DER BANKBERATER LIEBER VERSCHWEIGT

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INDEXFONDS: WAS DER BANKBERATER LIEBER VERSCHWEIGT

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Die meisten Bankkunden haben noch nie etwas von Indexfonds gehört, im Bankjargon auch ETF (Exchange Traded Fund) genannt. Das hat einen einfachen Grund: Der durchschnittliche Bankberater empfiehlt diese Art Fonds einfach nicht. Dabei gibt es viele Gründe, die dafür sprechen, einen Indexfonds zu kaufen.

Wer als Nicht-Profi in Aktien investiert, für den ist ein Fonds definitiv sinnvoll. Über einen Fonds investiert der Anleger gleich in eine ganze Reihe verschiedener Aktien und reduziert so das Risiko, bei stark fallenden Aktienkursen einzelner Unternehmen viel Geld zu verlieren. Die günstigste Art, einen solchen Fonds zu kaufen, bieten zurzeit ETFs. Sie bilden große Indizes nacht, zum Beispiel den DAX, und brauchen deshalb keinen Fondsmanager.

Deshalb kosten sie in der Regel keinen Ausgabeaufschlag. Bei klassischen Produkten beträgt der in der Regel um die fünf Prozent. Auch die jährlichen Kosten sind deutlich niedriger, betragen meist nur rund ein Fünftel von denen eines klassischen Fonds. Aber genau bei den Kosten liegt auch das Problem: Der klassische Bank- oder Finanzberater verdient nichts, wenn er einen ETF verkauft und bleibt deshalb lieber bei den klassischen, teureren Angeboten. Die Kollegen von Finanztip haben sich der Thematik sehr ausführlich angenommen und auch einige Beispielrechnungen angestellt – sehr lesenswert.

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