Fonds

  1. Unter dem Begriff Fonds wird eine ganze Reihe verschiedener Investmentprodukte zusammengefasst. Allen Fonds gemein ist, dass sie kleinere Geldsummen von einzelnen Anlegern bündeln und so deutlich mehr investieren können, als es jeder einzelne könnte. Fonds gibt es für Aktien, Anleihen, Immobilien und noch vieles mehr. Der Vorteil ist, dass zum Beispiel ein Aktienfonds deutlich mehr verschiedene Aktien kaufen kann, als das der einzelne Anleger könnte. Außerdem wird er in der Regel von einem Profi gemanagt, der dem Anleger die Entscheidung abnimmt, in welche Aktien er genau investieren soll. Für diese Services verlangen die Fonds allerdings Gebühren. Üblicherweise einen einmaligen Betrag beim Kauf (Ausgabeaufschlag) und danach eine laufende jährliche Gebühr.
  2. Damit Du als Anleger einen Fonds gezielt kaufen kannst, gibt das Management für jeden Fonds den Anlageschwerpunkt bekannt. So gibt es zum Beispiel Aktienfonds, die ausschließlich in mittelgroße Unternehmen in Deutschland investieren oder in große Unternehmen in den USA. Wenn Du ein ausgewogenes Portfolio haben möchtest, solltest Du die verschiedenen Anlageschwerpunkte mischen.
  3. Auch bei den Gebühren unterscheiden sich die Fonds teils deutlich. Die wichtigsten Kostenpunkte sind der Ausgabeaufschlag und die jährliche Kostenrate, auch Total Expense Ratio (TER) genannt. Viele Banken, vor allem Online-Banken, erlassen Dir inzwischen den Ausgabeaufschlag, wenn Du die Fonds über ihre Systeme kaufst. Trotzdem sind diese Fonds nicht kostenlos. Die TER gibt an, welchen Prozentsatz von Deinem investierten Kapital Du jedes Jahr als Verwaltungskosten zahlen musst. Bei Deiner Finanzplanung solltest Du diese Kosten auf jeden Fall ernst nehmen und berücksichtigen.

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