Geschlossene Fonds/Beteiligungen

  1. Geschlossene Fonds sind sehr unflexible, dafür aber auch meist sehr spezifische Beteiligungen an Unternehmen, Projekten oder anderen Dingen, mit denen Du potenziell Geld verdienen kannst. Du gibst eine Mindestsumme an einen solchen Fonds, und der investiert sie dann in das jeweilige Projekt. Der größte Unterschied zu einem offenen Fonds ist, dass man dort jederzeit Geld ein- und auszahlen kann und der Fondsmanager flexibel genug sein muss, um auch mit plötzlich steigendem oder fallenden Kapital zu wirtschaften. Bei einem geschlossenen Fonds gibt es üblicherweise feste Laufzeiten und feste Zahlungsbedingungen und es kann zwischendurch weder Geld zugeschossen noch abgehoben werden.
  2. Beispiele für geschlossene Fonds sind:
    • Beteiligungen an Projekten zur Erzeugung Erneuerbarer Energien, z.B. Windparks
    • Beteiligungen an Containerschiffen
    • Beteiligungen an Filmproduktionen
    • Infrastruktur wie z.B. Büro-Immobilien
  1. Die Vorteile von geschlossenen Fonds sind, dass das Management mit einem festen Kapitalstock rechnen kann und damit die Chance hat, stabiler zu wirtschaften und keine Geldreserven für Anleger halten muss, die zwischendurch aussteigen wollen. Auf der anderen Seite hängt der Erfolg eines solchen Fonds sehr vom gewählten Konzept und vom Management ab und lässt sich deshalb im Voraus nur sehr schwer einschätzen.
  2. Die Qualität der geschlossenen Fonds variiert extrem und lässt sich für Laien nur schwer vorhersagen. Daher haben wir uns bei KLAR+ dazu entschieden, unseren Nutzern keine geschlossenen Fonds zu empfehlen. Das Risiko eines Totalverlustes ist zu hoch. Welche Alternative wir stattdessen empfehlen, erklärt Dir unsere Software.

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