MISCHEN IST WICHTIGER ALS DER RICHTIGE RIECHER

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MISCHEN IST WICHTIGER ALS DER RICHTIGE RIECHER

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Aktien hätte man mal kaufen sollen. Vor einem Jahr. Vor zwei Jahren. Vor drei Jahren. Gold dagegen war keine so gute Idee, obwohl dem doch alle so hinterher gelaufen sind. Und Anleihen auch nicht, war doch klar.

Das Problem mit Aussagen wie diesen ist: Sie werden im Nachhinein getroffen. Niemand hätte vor drei oder vier Jahren wissen können, dass der DAX sich so positiv entwickelt, wie er das getan hat. Niemand hätte wissen können, ob das Gold seinen Höhenflug fortsetzt oder noch einmal deutlich an Wert verliert.

Was das für Anleger bedeutet, fasst die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel was aus 1000 Euro werden kann zusammen. Das Rezept ist simpel, aber eindrucksvoll. In einem fiktiven Portfolio haben die Redakteure im Oktober 2011 jeweils 1000 Euro in Gold, verschiedene Anleihen und verschiedene Aktien investiert. Das Ergebnis hätte so niemand vorhersagen können.

Wirklich gewonnen hat in der Auswahl der Redakteure nur der DAX, der wichtigste deutsche Aktienindex. Die so viel gelobten Schwellenländer, denen in Sachen Wachstum eigentlich deutlich mehr zugetraut wird als dem angestaubten Deutschland, konnten mit ihren Aktienmärkten dagegen so gerade das Geld erhalten. Und das Gold, auf das noch vor kurzem so viele Anleger scharf waren, liegt abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Das Fazit? Niemand kann in die Zukunft schauen. Was heute beliebt ist und Geld bringt, kann Morgen schon für Verluste sorgen. Es kommt nicht darauf an, zu raten, wo das Geld am besten angelegt ist. Das sind nur Wetten auf die Zukunft. Es kommt darauf an, die richtige Mischung zu finden. Wer in dem Experiment der Redakteure sein Geld gleichmäßig auf alle Anlageklassen aufgeteilt hätte, würde am Ende immer noch mit einer Rendite da stehen, die deutlich über der liegt, die die Banken heutzutage zahlen. Und das völlig ohne Blick in die Zukunft.

 

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