PRESSESCHAU: GELD DER DEUTSCHEN VERGAMMELT AUF GIROKONTEN

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PRESSESCHAU: GELD DER DEUTSCHEN VERGAMMELT AUF GIROKONTEN

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Um mehr als 400 Milliarden Euro hat laut Europäischer Zentralbankdas Vermögen der Deutschen in den vergangenen fünf Jahren zugelegt, das ohne oder nur mit minimalen Zinsen als Bankeinlagen herumliegt. Insgesamt mehr als 1,9 Billionen beträgt das insgesamt so gehortete Geld inzwischen. Würde es mit nur 1,6 Prozent verzinst, würde es mehr abwerfen,  als die Lufthansa im Jahr umsetzt.

Warum die Deutschen zwar mehr sparen, aber dabei immer weniger Rendite bekommen, damit hat sich das MeinungsforschungsinstitutTNS Emnid für die Postbank beschäftigt. In der Studie “Sparen 2014″, über die unter anderem die Welt berichtet, zeigt sich eine deutliche Diskrepanz. Einerseits steigt insgesamt das Vermögen, das die Deutschen sparen. Andererseits gibt es immer mehr, die überhaupt nichts mehr zurücklegen.

Besonders bemerkentswert: Wegen der anhaltend niedrigen Zinssätze im Euroraum gibt es anscheinend immer mehr Bürger, die sich überhaupt nicht mehr um ihre Geldanlage kümmern. Gut die Hälfte der für die Studie befragten gab an, ihr Erspartes einfach unverzinst auf dem Girokonto zu lassen. Immerhin: auch die Zahl derer, die in Fonds und Aktien investieren, ist auf ein Viertel gestiegen. Trotzdem zeigt sich auch hier: Vom Gesamtvermögen der Deutschen sind gerade einmal 15 Prozent in Aktien oder Investmentfonds angelegt. Verbraucherfreundliche Produkte wie ETFs tauchen in der Statistik überhaupt nicht auf. Ein Zeichen dafür, dass vielen Deutsche keine gute Ideen mehr für ihre Geldanlage haben.

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