PRESSESCHAU: KRITIK AM DEUTSCHEN SPARER

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PRESSESCHAU: KRITIK AM DEUTSCHEN SPARER

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Hart ins Gericht mit dem durchschnittlichen deutschen Sparer ging vergangene Woche die Zeitung “Die Welt”. In einem Artikel fasst die Zeitung eine Studie der Postbank zum Sparverhalten hierzulande zusammen – und nennt die Deutschen unter anderem risikoscheue Bürokraten und Finanz-Analphabeten.

Aber warum dieses harte Urteil? Der Artikel basiert auf der Frage danach, was die guten Vorsätze der Deutschen für 2015 sind, wenn es um ihr Geld geht. Und das Ergebnis klingt tatsächlich auf den ersten Blick etwas phantasielos. Ganz oben auf der Liste steht der Vorsatz, Bewegungen auf dem Konto regelmäßiger zu kontrollieren. Und so geht es auch weiter: Unterlagen ordnen, pünktlich die Steuererklärung machen, einen besseren Überblick über Einnahmen und Ausgaben bekommen.

Der Autor kritisiert vor allem, dass die Deutschen zu wenig versuchen, im aktuellen Niedrigzins-Umfeld bessere Renditen zu erzielen. Das ist zwar richtig, trotzdem geht der Artikel etwas zu hart mit den deutschen Sparerns ins Gericht. Denn der erste Schritt zur guten Geldanlage ist es nunmal, einen besseren Überblick über die eigenen Finanzen zu bekommen und zu erkennen, wie viel Geld überhaupt übrig ist und wo man noch welches sparen könnte. Insofern ist es ein guter Vorsatz, einen besseren Überblick über das eigene Geld zu bekommen. Man sollte anschließend nur nicht vergessen, sich zu überlegen, was man mit den hoffentlich entdeckten Reserven anfangen möchte. Wer sein Kapital nicht sehr kurzfristig braucht, für den ist zum Beispiel Tagesgeld bei den aktuellen Mini-Zinsen tatsächlich nicht viel besser, als sich ein paar Scheine unter die Matratze zu legen.

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